Liebe Genussköche!

Tagsüber arbeite ich in meiner IT-Firma am Internet der Dinge, in der Freizeit geht es ums Experimentieren in der Küche. Ich bekoche Freunde, gehe gern auf Wein-Degustationen und teste Restaurants. Hier auf dem Blog publiziere ich Erfahrungen, Rezepte, Menüzusammenstellungen, Enttäuschungen und positive Überraschungen aus der Kulinarik. Im Übrigen halte ich es mit den Epikureern: die Seele ist womöglich sterblich, drum geniesse das Leben (und zwar so, dass es auch lang, aber nicht langweilig ist).

Irgendwo müssen ja Statements zur inneren Haltung auftauchen. Als studierter Agronom (Agrarwissenschaftler in Deutschland) sehe ich manche Dinge pragmatisch. Gene – finde ich – schmecken gut. Die Machtkonzentration der Konzerne à la Monsanto-Syngenta regt mich hingegen auf. Tiere brauchen Auslauf, Sozialleben, Rückzugsmöglichkeiten und müssen gut behandelt und ernährt werden (so wie auch der Bauer…).  Und Pflanzen sollten nicht in Nährlösungen und künstlichem Licht wachsen müssen. Vielleicht schmeckt man das.

Christian in Aktion
Christian in Aktion

Ich versuche zwar die Tastatur festzuhalten, komme aber nicht ohne Beistand aus.

Der Blog wird von Simona Gambini massgeblich betreut, die mir ausserdem mit Rat und Tat beim Kochen und Weinaussuchen zur Seite steht. Vor allem kritisiert sie mich fadengrad und meistens treffend. Es ist gut, jemanden an der Seite zu haben, der noch halbwegs seine Geruchs- und Geschmackssinne beisammen hat und sich im Küchenmief nicht selbst befruchtet.

Unser Freund Michael Matthes berät uns weinmässig und isst auch gerne. Er hat in unzähligen Degustationen ein gewaltiges Wissen über Wein angesammelt. Seine Treffsicherheit bei der Weinauswahl im Restaurant ist frappierend.

Ein weiterer Kochbegeisterter ist Herr Dr. Edgar Remmele. Er ist kein Agronom, dafür hat er Gartenbauwissenschaften studiert und über Rapsöl promoviert. Er ist von nachwachsenden Rohstoffen zur Lösung unserer Energie- und Schmierstoff-Sorgen zutiefst überzeugt. Edgar geniesst gealterte Jahrgangssardinen mit milder Zwiebelscheibe auf Sauerteigbrot.

Während unserer gemeinsamen Arbeit an der «Bayerischen Landesanstalt für Landtechnik» stellten wir bereits anno 1995 in wissenschaftlichen Untersuchungen fest, dass man signifikant mehr Bordeauxweine degustieren kann, wenn man nebenbei feste Nahrung zu sich nimmt. Leider kommt das Weintrinken beim gemeinsamen Kochen heutzutage zu kurz. Man sollte das, wie in alten Biolek-Sendungenwieder mehr pflegen.

Über Kommentare, Anregungen und Rezepte freue ich mich.

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